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Naturschutz in Afrika

Das letzte Jahrhundert für Großkatzen?

Interview: Sebastian Paul | Redaktion
28.02.2019
Im Anthropozän spielen Wildtiere nur mehr als Mehrwert vor allem im Tourismus eine Rolle und da auch wieder nur die berühmten Ikonen mit Pelztierkuschelfaktor.

Dr. Angelica V. Marte
Gastwissenschaftlerin und Senior Lecturer am Leadership Excellence Institute Zeppelin | LEIZ
 
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    Zur Person
    Dr. Angelica V. Marte

    Dr. Angelica V. Marte ist ausgebildete systemische Beraterin, Wissenschaftlerin und Führungskräfteentwicklerin. Sie arbeitet seit 1996 mit internationalen Unternehmen und Universitäten als Expertin für die Themen „Global Leadership“, „Networks“ und „Diversity“ und als Executive Coach. Sie publizierte und forschte dazu unter anderem an der Universität Witten/Herdecke, der MIT Sloan School of Management und der Universität Zürich. Aktuell ist sie Unternehmerin sowie Gastwissenschaftlerin und Senior Lecturer am Leadership Excellence Institute Zeppelin | LEIZ an der Zeppelin Universität und an der Steinbeis-Hochschule Berlin. Sie engagiert sich als Beirätin an der Donau-Universität Krems (Department für Interaktive Medien), im Supervisory Board des Schweizer Beratungsunternehmens DOIT- Smart und seit 2013 als zertifzierte Lehrtrainerin für systemisches Coaching am Zentrum für systemische Forschung und Beratung (zfsb) in Heidelberg.  

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Wie ist es in Afrika um Löwen, Geparden und Leoparden bestellt?

Dr. Angelica V. Marte: Wesentlich problematischer, als es deren Allgegenwart auf Reiseprospekten vermuten ließe. Laut Juan Pinto, einem von nur drei sogenannten „Mastertrackern“ in Südafrika, sank die Löwenpopulation während der vergangenen 25 Jahre in gesamt Afrika um die Hälfte. In Westafrika stehen Löwen praktisch vor dem Aussterben – und das obwohl sie oftmals nationale Ikonen sind. Geparde gelten mit nur noch 7.000 Exemplaren als bedrohte Art. Bei Leoparden sieht die Situation möglicherweise besser aus, aber deren Lebensweise erlaubt keine verlässlichen Schätzungen: Denn sie gehen praktisch in Naturschutzgebieten ein und aus, Zäune stellen für sie kein Hindernis dar. Deswegen werden sie oftmals von der Lokalbevölkerung verfolgt.


Generell besitzen alle Großkatzen nur noch in Reservaten realistische Überlebenschancen. Diese müssen zudem groß genug sein, um ihr Überleben langfristig zu sichern. Das trifft nur mehr auf wenige Regionen in Kenia, Tansania, Botswana, Namibia und Südafrika zu – und dort am ehesten in den Nationalparks in der Serengeti, in der Kalahari oder im Kruger.


Was sind die Gründe für den dramatischen Rückgang der Großkatzen?

Marte: Als erstes wohl der Verlust von Habitaten. In manchen Regionen Afrikas ganz besonders dramatisch. Dort, wo Tourismus als Einkommensquelle gilt, werden die Großkatzen geschützt, aber nur innerhalb der Reservate. Außerhalb deren Grenzen entstehen Konflikte mit Menschen, die in aller Regel nur einen Verlierer kennen: Im Südlichen Afrika beispielsweise betrachten viele Farmer Geparde als Schädlinge und schießen oder vergiften sie. Daneben spielt auch der illegale Handel mit Großkatzen als Haustiere – vor allem im Mittleren Osten – eine nicht zu unterschätzende Rolle. Und schließlich werden sie in manchen Regionen durch Krankheiten bedroht, die von ihren Beutetieren auf sie übertragen werden, wie etwa Tuberkulose von Afrikanischen Büffeln oder Anthrax; im Kruger Nationalpark ist ein großer Teil der Büffel infiziert. Immer wieder sieht man dann räudige, dahinsiechende Löwen, die von der Naturschutzbehörde geschossen werden müssen.

ZU-Gastwissenschaftlerin Dr. Angelica V. Marte unterwegs: Dr. Angelica V. Marte ist ausgebildete systemische Beraterin, Wissenschaftlerin und Führungskräfteentwicklerin. Sie arbeitet seit 1996 mit internationalen Unternehmen und Universitäten als Expertin für die Themen „Global Leadership“, „Networks“ und „Diversity“ und als Executive Coach. Sie publizierte und forschte dazu unter anderem an der Universität Witten/Herdecke, der MIT Sloan School of Management und der Universität Zürich. Aktuell ist sie Unternehmerin sowie Gastwissenschaftlerin und Senior Lecturer am Leadership Excellence Institute Zeppelin | LEIZ an der Zeppelin Universität und an der Steinbeis-Hochschule Berlin.
ZU-Gastwissenschaftlerin Dr. Angelica V. Marte unterwegs: Dr. Angelica V. Marte ist ausgebildete systemische Beraterin, Wissenschaftlerin und Führungskräfteentwicklerin. Sie arbeitet seit 1996 mit internationalen Unternehmen und Universitäten als Expertin für die Themen „Global Leadership“, „Networks“ und „Diversity“ und als Executive Coach. Sie publizierte und forschte dazu unter anderem an der Universität Witten/Herdecke, der MIT Sloan School of Management und der Universität Zürich. Aktuell ist sie Unternehmerin sowie Gastwissenschaftlerin und Senior Lecturer am Leadership Excellence Institute Zeppelin | LEIZ an der Zeppelin Universität und an der Steinbeis-Hochschule Berlin.

Wie ist der Naturschutz-Gedanke in Afrika entstanden, wie hat er sich bis heute entwickelt und gibt es regionale Unterschiede?

Marte: Der Naturschutz entsteht zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Schutz der Wildtiere, vor allem der Big Five (dieser Begriff entstand aus der Großwildjagd weißer Jäger: Nur Elefant, Nashorn, Löwe, Büffel und Leopard galten aufgrund ihrer Gefährlichkeit als „ruhmreich“, selbst wenn die Asymmetrie zwischen Tier und Jäger aufgrund großkalibriger, automatischer Waffen um ein Vielfaches größer war als etwa beim Stierkampf). Zunächst entstand der Gedanke, aus dem sogenannten „Festungsnaturschutz“ – damit ist gemeint, Wildtiere in abgezäunten und überwachten Gebieten vor der Lokalbevölkerung zu schützen. Dabei gab und gibt es regional gewaltige Unterschiede. Der Reservatgedanke in Form das Safari-Jagdtourismus entstand vor allem in Ost- und Südafrika. Westafrika vernachlässigt den Naturschutz bis heute.


Erst in jüngster Zeit (seit dem Ende des 20. Jahrhunderts) setzt sich die Überzeugung durch, dass die lokalen Gemeinschaften einzubeziehen sind – mehr noch, dass Naturschutz ohne deren umfassende Beteiligung keine Chance auf Nachhaltigkeit besitzt. So sagte uns etwa Angus Sholto-Douglas, der höchst erfahrene Geschäftsführer des privaten Kwandwe Wildreservats, dass aus seiner Sicht der Naturschutz beim Menschen beginnt, ja beginnen muss. Erst wenn die Lokalbevölkerung von einem Wildtiergebiet profitiert, besteht für ihn Aussicht auf Erfolg. Das ist die absolute Basis für jeden Artenschutz. 


Ist die Vorstellung von in freier Wildbahn lebenden Großkatzen inzwischen zu einer 

Illusion verkommen?


Marte: In vielen Gebieten schon. So wie in Indien manche Reservate mit Tigern werben, wo mit allergrößter Wahrscheinlichkeit kein einziger mehr existiert, behaupten viele Nationalparks in Afrika den Bestand von Löwen oder Leoparden. Weil sie sich Touristen erhoffen, obwohl ziemlich klar ist, dass es schon lange keine gesicherten Wildsichtungen gab – ich denke dabei etwa an die größten Nationalparks von Ghana und Senegal.


In den oben erwähnten großräumigen Schutzgebieten in Ostafrika und im Südlichen Afrika werden die Großkatzen wohl noch überleben. Hier besteht die größte Gefährdung in der Inzucht und damit der Verschlechterung des Genpools sowie in Seuchen der Beutetiere. In Gebieten wie dem Kruger Nationalpark wird man demnach als Tourist mit großer Sicherheit Löwen zu Gesicht bekommen (Geparde und Leoparden eher nicht). Aber gerade darin besteht die gefährliche Illusion, dass es den Arten ohnehin gut ginge.

Südafrika ist eigentlich ein Sonderfall

Was wird in Südafrikas Naturschutzgebieten unternommen, um Großkatzen vor dem Aussterben zu bewahren? Und welche Rolle spielt dabei die Auffrischung des Genpools?

Marte: Südafrika ist eigentlich ein Sonderfall. Aus mehreren Gründen: Zunächst einmal ist zu erwähnen, dass der Tier- und Naturschutz eines der Hauptanliegen von Nelson Mandela und nachfolgender ANC-Regierungen waren und sind. Daher hat sich dort die Situation vielleicht sogar in den vergangenen Jahren verbessert. Zudem wurden etliche wenig produktive Farmen in private Wildreservate umgewandelt. Ob das als positiv zu bewerten ist, hängt jedoch von einer Vielzahl von Faktoren ab: ob die ökologischen Bedingungen zur Herstellung eines von Menschenhand erzeugten „natürlichen Gleichgewichts“ ausreichen, ob die Lokalbevölkerung einbezogen wurde oder ob es sich um eine Art Land Grabbing unter dem Banner des Umweltschutzes handelt, was von vielen kritischen Stimmen als eine Form des Greenwashing betrachtet wird. Schließlich kommt es darauf an, ob ein Gebiet ökonomisch lebensfähig genug ist, sei es durch Ökotourismus, sei es durch andere Formen der Bewirtschaftung.


Aber generell sollten die kooperativen Anstrengungen zwischen privaten Reservaten und staatlichen Einrichtungen auch nicht vorschnell als bloße Geschäftemacherei mit Wildtieren abgeurteilt werden, gerade in Bezug auf den Genpool. Die richtige Antwort ist meiner Meinung nach: „Es kommt darauf an!“ Jedenfalls gibt es einige Reservate in Südafrika wie beispielsweise Phinda oder Kwandwe, die etwa gerade für die Auffrischung des Genpools bei wildlebenden Geparden sehr viel unternehmen und hohe Summen investieren. Mitunter exportieren sie sogar Tiere in andere afrikanische Staaten, etwa um eine bedrohte Population zu stärken oder Arten in Gebieten, wo sie früher einmal gelebt haben, wieder anzusiedeln.


Die Übersiedlung in neue Territorien ist ein schwerwiegender Eingriff: Was haben Sie beobachtet?

Marte: Wildlebende Löwen und Geparde werden mittlerweile im Laufe ihres Lebens oft mehrfach umgesiedelt. Im Sinne der Arterhaltung geht es dabei darum, den Genpool aufzufrischen oder manche Wildreservate attraktiver für den Ökotourismus zu machen. Für die Großkatzen ist das natürlich ein schwerwiegender Eingriff. Sie müssen ja zunächst einmal betäubt werden, dann in Gefangenschaft gehalten, danach auf Lastwägen übersiedelt werden. In den neuen Territorien angekommen, werden Löwen und Geparde in einer sogenannten „Boma“ (einem abgezäunten Bereich) eingesperrt, um sie mit der ungewohnten Umgebung vertraut zu machen. Für ortsansässige Tiere bedeuten die überraschenden Neuankömmlinge Stress und plötzliche Konkurrenz, Revierkämpfe sind fast zwangsläufig die Folge. Der Austausch wird daher in Südafrika von einem eigenen Management-Forum begleitet und danach aufwendig von Wildbiologen kontrolliert. Was Touristen in aller Regel nicht sehen, ist das umfassende Wildlife-Management hinter der Kulisse vom „unberührten wilden Afrika“.

In den vergangenen 50 Jahren hat sich der Lebensraum von Löwen um 75 Prozent verringert. Wie Geparde gelten auch Löwen inzwischen als stark gefährdet. Ihr Überleben sichern heute gut finanzierte und organisierte Reservate. Der Film „Südafrika: Harte Zeiten für Löwen und Geparde“ soll zeigen, was in Südafrika unternommen wird, um die Big Cats wie Löwe, Gepard und Leopard vor dem Aussterben zu bewahren. Er soll aber auch bewusst machen, wie vor allem Löwen und Geparde zu einer Handelsware werden, die im Laufe ihres Lebens oft mehrfach umgesiedelt werden, um den Genpool aufzufrischen oder alte und neue Wildreservate attraktiver für den Ökotourismus zu machen.
In den vergangenen 50 Jahren hat sich der Lebensraum von Löwen um 75 Prozent verringert. Wie Geparde gelten auch Löwen inzwischen als stark gefährdet. Ihr Überleben sichern heute gut finanzierte und organisierte Reservate. Der Film „Südafrika: Harte Zeiten für Löwen und Geparde“ soll zeigen, was in Südafrika unternommen wird, um die Big Cats wie Löwe, Gepard und Leopard vor dem Aussterben zu bewahren. Er soll aber auch bewusst machen, wie vor allem Löwen und Geparde zu einer Handelsware werden, die im Laufe ihres Lebens oft mehrfach umgesiedelt werden, um den Genpool aufzufrischen oder alte und neue Wildreservate attraktiver für den Ökotourismus zu machen.

Öko- und Wildlife-Tourismus boomen seit Jahren: Wie bewerten Sie insgesamt die ökonomische Vermarktung von bedrohten Tierarten? Und was hat die Agenda 2030 der Vereinten Nationen damit zu tun?

Marte: In einer idealen Welt müsste niemand bedrohte Tierarten vermarkten – deshalb wird diese Vermarktung oftmals von Tierschützern sehr kritisch gesehen. Dabei wird allerdings übersehen, wie weit wir von so einer idealen Welt entfernt sind. Im Anthropozän spielen Wildtiere nur mehr als Mehrwert vor allem im Tourismus eine Rolle und da auch wieder nur die berühmten Ikonen mit Pelztierkuschelfaktor. Wer schert sich schon um die zumindest 100 Millionen Haie, die jährlich vom Menschen getötet werden? Wen kümmert es, dass dadurch die Nahrungskette so geschädigt wird, dass es auch für den Massentiermörder Mensch zum Bumerang wird?


So schön die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen sind, zunächst einmal sind sie „geduldiges Papier“. Die Agenda 2030 ist eigentlich auch sehr anthrozentrisch, das heißt sie stellt überwiegend auf den Menschen ab. Nur im Ziel 15 kommen die biologische Vielfalt und der Schutz von Tier- und Pflanzenarten einigermaßen explizit vor. Bedeutender sind da andere rechtliche Instrumente: etwa die Konvention zum Schutz der biologischen Vielfalt von 1993.


Für den Öko- und Wildlife-Tourismus habe ich wieder die vielleicht enttäuschende Antwort: „Es kommt darauf an!“. In Sri Lanka beispielsweise jagen täglich 500 bis 750 Jeeps ein paar Leoparden hinterher. Das hat nur mit Ökonomie zu tun, aber kaum mit Naturschutz. In Ländern des Südlichen Afrikas, etwa in den Community Conservancies – sogenannten Gemeinschaftsschutzgebieten in Namibia – hingegen sorgt die ökonomische Vermarktung durch Ökotourismus tatsächlich für eine nachhaltige und sogar eine demokratische Entwicklung. Selbst wenn in manchen Schutzgebieten – sehr zum Missfallen mancher Tierschützer – sogar die kontrollierte kommerzielle Jagd erlaubt ist, sorgen die derzeit 86 Community Conservancies mit ihrer geschützten Fläche von rund 20 Prozent der gesamten Landesfläche für die beiden wichtigsten Ziele: die wirtschaftliche Ermächtigung lokaler Bevölkerungen und die Arterhaltung, wie mein Filmproduzent und Kollege Werner Zips von der Universität Wien in seinem Mitte diesen Jahres erscheinenden Herausgeberband „Bewildering Borders – The Economy of Conservation in Africa“ publizieren wird.


Auch Zoos und Zirkusse argumentieren gerne mit dem Verweis auf die Arterhaltung: Wie stehen Sie zu dieser Form der Großtierhaltung?


Marte: Bei Zirkussen ist die Sache recht eindeutig: Zur Arterhaltung leisten sie keinen erkennbaren Beitrag. Bei Zoos sieht das ganz anders aus, aber auch hier kommt es auf die genauen Zielsetzungen des Tierparks an. Der Beitrag für die Arterhaltung im engeren Sinn mag überschaubar sein – von einigen wenigen Fällen wie Großen Pandas mal abgesehen, wo so wenige Tiere in freier Wildbahn überleben, dass selbst Zoos ein Genpool für die letzten ihrer Art bereitstellen. Der Beitrag zur Arterhaltung im weiteren Sinn durch die Bewusstseinsbildung ganzer Generationen kann jedoch gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Dieser Aspekt wird oftmals von manchen Tierschützern zu Unrecht geringgeschätzt. Ein guter „aufklärerischer“ Zoo, der über die akute Gefährdung so vieler Tierarten und über ihr dramatisch zugespitztes Artensterben informiert, hat vermutlich einen größeren Impact als einzelne Reservate.


Am Ende eine persönliche Frage: Was fasziniert Sie so sehr an Großkatzen?

Marte: Die Augen. Wer einmal einem Leoparden aus kurzer Distanz – möglichst ohne künstliche Begrenzung – ins Auge geblickt hat, weiß, wie sehr einem ein einziger Blick durchs sprichwörtliche „Mark und Bein“ gehen kann. Auf Löwen trifft das besonders zu. Wie sie von einem Moment auf den anderen ihren Ausdruck wechseln können, ist im besten Sinne „erschütternd“.

Titelbild: 

| Ray Grau / Unsplash.com (CC0 Public Domain) | Link


Bilder im Text: 

| Angelica V. Marte / Privat (alle Rechte vorbehalten)

| Colin Watts / Unsplash.com (CC0 Public Domain) | Link


Redaktionelle Umsetzung: Florian Gehm

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